Über mich

Barbara GrafMeine Überzeugung

Bei Konflikten und Krisen, die jeder Zeit Teil unseres Lebens sein können, brauchen wir Menschen, mit denen wir sprechen können. Niemand sucht sich den Verlust eines geliebten Menschen, eine Trennung, einen Arbeitsplatzverlust oder andere belastende Erlebnisse bewusst aus. Sind Familie und Freunde überfordert, kann fachliche Begleitung und Unterstützung hilfreich sein.
Ich bin überzeugt: „Sprechen hilft!“

Mein Weg

Schon immer habe ich mich für Menschen interessiert, wie sie sich allein, im familiären, beruflichen oder sozialen Umfeld verhalten. Ich erkannte, dass etwas, das ich lange als Neugier betitelt habe, mein intensives, wohlwollendes Interesse am Menschen ist und dass mir vor allem diejenigen Menschen am Herzen liegen, denen es gerade nicht gut geht.

So begann ich 2015 am Zentrum für Naturheilkunde in München die Ausbildung zur Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie. Es war mir wichtig, mich intensiv mit den psychischen Störungsbildern und den therapeutischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen, d.h. eine fundierte Ausbildung mit Abschluss zu erhalten. Die erfolgreiche amtsärztliche Überprüfung fand im Mai 2018 vor dem Gesundheitsamt München statt.

Krise und Trauer

Während der Ausbildung begegnete mir neben den psychischen Indikationen wiederholt das Thema Krise und Trauer. Bei diesem von der Gesellschaft oft noch gemiedenen Themenkomplex hatte ich selbst aufgrund eigener, sehr trauriger Erfahrungen keine Berührungsängste. Mir wurde bewusst, wie wichtig das Abschiednehmen und Trauern ist.

Sowohl die Theorie als auch die persönlichen Erfahrungen, haben mich darin bestärkt, mich beruflich mit dem Thema zu befassen. Es ist ein essenziell wichtiges und in jedem Leben gegenwärtiges Thema.

Systemische Einzel-, Paar und Familientherapie

Für mich war der nächste klare Schritt nach der Ausbildung zur Trauerbegleiterin die Ausbildung für die Systemische Therapie. Neben den Fragen an meine Klient*innen zu Gedanken, Gefühlen und Verhalten führen die meisten meiner Fragen dahin, ein Bild um die Klient*innen herum zu erhalten. Wie ist das Umfeld und wie groß ist es? Wie sind die Beziehungen? Wer gibt Energie, was zieht Energie? Wie groß ist das Umfeld? Wie wirkt das System Arbeit, Familie, Freunde, Ehrenamt? Wie lange gibt es schon einen Konflikt? Wie lange ist vielleicht schon unterbewußt ein Prozess am Wirken?

Einen Fokus lege ich bei der systemischen Therapie auf die Geschwisterbeziehung. Es gibt sehr stabile, stützende Verhältnisse, aber nicht selten stellen sich in meiner Praxis Klient*innen vor, die Probleme, Unverständnis, Verlust, Konflikte, Kontaktabbruch, Entäuschung uva. aushalten müssen.

Trauer und systemische Arbeit ergänzen sich ganz oft. Aus einer Trauer entsteht der Blick auf systemische Fragen und Beziehungszusammenhänge, bei der systemischen Therapie kommt oft eine nicht verarbeitete Trauer zum Vorschein.

Meine Methoden

Weitere methodische Ansätze stammen aus der Verhaltens- und Gestalttherapie.

Fortbildung

Umgang mit Eltern nach stiller Geburt, April 2022